Jesus Christus unser Retter und Befreier


100 Jahre Fatima, und wir durften dabei sein!

Sechs Mitglieder von Erneuerung im Glauben nahmen an der Pilgerreise nach Fatima mit „Kirche in Not“ teil. Bischof Gregor Maria Hanke hatte die geistliche Leitung für die über 140 Teilnehmer aus Deutschland übernommen.
 

Den Teilnehmer wurde ein sehr reichhaltiges und umfangreiches Programm geboten. Sei es in den Deutschsprachigen Gottesdiensten an der Erscheinungskapelle oder bei den internationalen Heiligen Messen, den Rosenkränzen und den abendlichen Lichterprozessionen  auf dem großen Platz im Heiligen Bezirk.

Der Ausflug nach Aljustrel, dem Geburtsort der Seherkinder führte uns auch in die Geburtshäuser der Seherkinder und in die umliegenden Gärten..

 



Treffen der geistlichen Gemeinschaften in der Diözese Eichstätt

Geistliche Gemeinschaften seien eine Antwort des Heiligen Geistes auf die "Evakuierung“ Gottes aus Alltag und Gesellschaft des 20. und 21. Jahrhunderts, stellte Dr. Dominikus Schwaderlapp (Weihbischof in Köln) beim Jahrestreffen der im Bistum Eichstätt aktiven Gruppen im Bildungshaus Schloß Hirschberg fest. Der Kölner Weihbischof war Hauptzelebrant bei der Eucharistiefeier in der Marienkapelle und hielt anschließend ein Impulsreferat (siehe anhängende 10 Punkte Liste).

So wie es im Mittelalter die Bettelorden gewesen seien, die der Kirche zu einem neuen Antlitz verhalfen, so könnten es heute die Geistlichen
Gemeinschaften sein. Über zwanzig Geistliche Gemeinschaften aus der Diözese Eichstätt konnte Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, der Beauftragte für die geistlichen Gemeinschaften und neuen kirchlichen
Bewegungen, willkommen heißen. (Aus Kirchenzeitung Nr. 43)



Therese Neumann - Ihr Leben und Wirken

Am 23. Juni 2017 fand der Oasen-Einkehrtag im Schönstatt-Zentrum statt.
Auf anschauliche Art brachte Pfarrer Dr. Wolfgang Vogel das Leben und Wirken der Dienerin Gottes Therese Neumann, im Volksmund auch „Resl von Konnersreuth“ genannt, näher.
„Resls Seligsprechungsprozess ist seit 2005 eingeleitet. Der diözesane Prozess ist kurz vor dem Abschluss, anschließend geht es nach Rom weiter“, so Prof. Vogel.
Pfarrer Vogel ist Stiftungsprofessor der "Theologie des geistlichen Lebens" an der Universität Augsburg und zusätzlich in einer Pfarrgemeinde in die Seelsorge mit eingebunden.

Pfarrer Vogel berichtet, dass Therese Neumann am Karfreitag 1898 um 23:45 Uhr geboren wurde. Die Hebamme meinte, dies  sei ein schlechtes Omen und datierte die Geburt auf den Karsamstag. Später sagte die Mutter eidesstattlich aus, dass Therese bereits am Karfreitag geboren wurde.
Resls Grundlegung und Prägung ihrer Spiritualität, ihre Impulse, kamen von der Heiligen Therese von Lisieux (1873- 1898).

„Ohne Lisieux ist Konnersreuth nicht vorstellbar“, so Vogel. In einem Brief an den Ortsgeistlichen, Pfarrer Joseph Naber, der Resls treuer Seelsorger war, wurde Konnersreuth als das „bayrische Lisieux“ bezeichnet. „Vielleicht“, meint Pfarrer Vogel, „könnte bei der Seligsprechung Resls auf dem Ortsschild Konnersreuth zusätzlich bayrisches Lisieux stehen“.
Bevor 1926 Resls Stigmata, ihre Mystik, Phänomene, Ekstasen und Nahrungslosigkeit begannen, waren ihre geistige Entwicklung und Spiritualität bereits abgeschlossen.

Resl stammte aus einem nüchternen, frommen, christlichen und wahrheitsliebenden Elternhaus, das von Arbeit geprägt war, so wie es damals üblich war, also nichts Besonderes. Als ältestes von elf Kindern half sie selbständig im Haushalt mit und besorgte die Wäsche.